Das studentische SynBio-Team der Universität Stuttgart hat eine umweltfreundliche Methode zur Rückgewinnung seltener Metalle aus Katalysatoren entwickelt. Dafür gab es eine Goldmedaille beim „international Genetically Engineered Machine (iGEM)“-Wettbewerb.
17 Studierende der Technischen Biologie und Chemie arbeiteten über Monate hinweg an dieser Idee. Beim alljährlich iGEM-Wettbewerb in Paris landeten die Studierenden im Rennen um einen Special Prize in der Kategorie „Best Measurement“ in den Top 5 und qualifizierten sich damit für eine Medaille. Letztlich prämierte die Jury die exzellente Teamleistung mit einer Goldmedaille.
Der iGEM-Wettbewerb ist so etwas wie die „olympischen Denkspiele“ in der Disziplin der synthetischen Biologie. Er bietet jungen Tüftler*innen eine Plattform, innovative Ideen zu präsentieren und sich mit anderen kreativen Köpfen zu vernetzen. In diesem Jahr sind mehr als 400 Teams von Universitäten und Schulen weltweit angetreten.
„Das ist ein grandioses Ergebnis und eine tolle Auszeichnung für das Engagement unserer Studierenden“, sagt Professor Björn Voß, der die Studierenden gemeinsam mit seinen Kollegen Professor Michael Heymann und Professor Martin Siemann-Herzberg fachlich unterstützt. „Was die Studierenden neben ihrem eigentlichen Studium an Zeit und Ausdauer in das Projekt investieren, verdient höchste Anerkennung.“